Schauspielerin

Schauspielerin für Bühne & Film

Theaterleitung  der Theaterrebellen und des Theaterforum Kreuzberg




Romana Schneider-Otto

Schauspielerin & Theaterleiterin

Mein Weg

Die Bühne begleitet mich, seit ich 13 Jahre alt bin. Damals trat ich dem Theaterverein art der stadt e. V. in meiner Heimatstadt Gotha bei. Dort lernte ich nicht nur das Schauspiel kennen, sondern auch Jonglage, Stelzenlauf, Clownerie und Pantomime.

Heute weiß ich: Was mich damals so begeistert hat, war gar nicht nur das Spielen selbst. Es waren die Geschichten. Die Begegnungen. Die Möglichkeit, Menschen zu berühren, zum Lachen zu bringen, zum Nachdenken anzuregen oder ihnen für einen Moment eine andere Perspektive auf die Welt zu schenken.

Dieser Gedanke begleitet mich bis heute.

2010 zog ich nach Berlin, um meinen Traum zum Beruf zu machen. Von 2010 bis 2013 absolvierte ich meine Schauspielausbildung an der INAC Theaterakademie. Auch danach war mir wichtig, neugierig zu bleiben und mich stetig weiterzuentwickeln. Unter anderem durfte ich mehrere Jahre bei Sigrid Andersson an der Tankstelle Berlin im Bereich Film und Theater arbeiten und lernen.

Seit 2013 bin ich als freischaffende Schauspielerin tätig. Eines meiner ersten Engagements führte mich zum Theater Ensemble Radiks, dem ich bis heute mit großer Verbundenheit als Ensemblemitglied angehöre.

2014 gründete ich gemeinsam mit meiner Kollegin und Herzensfreundin Marie-Theres Schwinn das Theater- und Poetry-Slam-Duo „Die gestörten Möchtegern Twins“. Aus einem gemeinsamen Bühnenprojekt entstand Spoken Word Theater – und eine Freundschaft, die bis heute trägt. Auch wenn unsere Wege uns inzwischen in unterschiedliche Richtungen geführt haben, wünschen wir uns sehr, eines Tages wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

2018 erfüllte ich mir einen Herzenswunsch und gründete das mobile Theater Theaterrebellen. Gemeinsam mit meiner Frau Svenja Otto entwickelte sich daraus zwei Jahre später ein mobiles Generationentheater mit inzwischen zehn Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Theaterrebellen sind für mich weit mehr als ein Theaterprojekt. Hier darf ich Geschichten erzählen, die gesellschaftlich relevant sind, Kinder stärken, Begegnungen schaffen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Neben der künstlerischen Leitung schreibe, inszeniere und spiele ich unsere Stücke selbst.

Denn ich glaube daran, dass Theater weit mehr sein kann als Unterhaltung. Theater schafft Räume. Räume, in denen wir lachen, fühlen, Fragen stellen und uns gegenseitig ein Stück besser verstehen können.

Neben den Theaterrebellen stehe ich regelmäßig für das Theaterforum Kreuzberg, das KungerKiezTheater und das Theater Ensemble Radiks auf der Bühne. Außerdem durfte ich in den vergangenen Jahren unter anderem am Berliner Kindertheater, an der Volksbühne Michendorf und am Varia Vineta spielen.

2025 begann eine neue Aufgabe: Meine Frau und ich sind neben Anemone Poland die Co-Leitung des Theaterforum Kreuzberg. Dass wir unsere Leidenschaft für Theater miteinander teilen und gemeinsam gestalten dürfen, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Ich bin Mitglied im Bundesverband Schauspiel (BFFS) und habe das Manifest der Initiative #ActOut mitunterzeichnet. Vielfalt, Sichtbarkeit und ein respektvolles Miteinander sind Werte, die mich nicht nur in meinem Beruf begleiten, sondern auch privat.

Seit 2024 sind meine Frau und ich Mamas eines wunderbaren Sohnes. Mit ihm hat sich mein Blick auf viele Dinge noch einmal verändert.

Ich erlebe jeden Tag, wie neugierig Kinder auf die Welt schauen, wie selbstverständlich sie staunen, Fragen stellen und sich auf Geschichten einlassen. Das erinnert mich immer wieder daran, warum Theater so wichtig ist. Es schafft Räume für Fantasie, Begegnung und Empathie – unabhängig vom Alter.

Familie und Theater schließen sich für mich nicht aus. Im Gegenteil: Sie bereichern sich gegenseitig. Unser Sohn wächst ganz selbstverständlich zwischen Proben, Vorstellungen und Theaterkoffern auf und gehört von Anfang an zu dieser bunten Theaterwelt dazu.

Wenn ich auf meinen Weg zurückblicke, zieht sich ein Gedanke wie ein roter Faden durch alles, was ich tue:

Ich glaube daran, dass Geschichten Menschen verbinden. Dass Begegnungen etwas verändern können. Und dass Entwicklung dort beginnt, wo Vertrauen wachsen darf. Genau deshalb liebe ich meinen Beruf.

 

© Copyright. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.